Schneekoppe vom Hohen Rad

RIESENGEBIRGE – Skiwandern wo der Winter zu Hause ist

Auf dem kahlen Höhenzug des Riesengebirgskamms lassen sich eindrucksvolle Touren in einer nordisch anmutenden Landschaft unternehmen.

Mit der 1603m hohen Schneekoppe bildet das Riesengebirge (Krkonoše) das höchste europäische Mittelgebirge, auch bekannt als Rübezahls Reich. Durch seine recht kontinentale Lage ist es zudem ziemlich schneesicher. So bieten die sanften, spärlich bewaldeten Kuppen des polnisch-tschechischen Grenzkamms ein interessantes Gelände für eine dreitägige Überschreitung von gut 50 km Länge. Als Ausgangspunkt bietet sich die Bahnstation im polnischen Jakuszyke (Jakobsthal) auf dem Neuweltpass, oberhalb des tschechischen Wintersportzentrums Harrarov (Harrachsdorf), an. Am zweiten Tag, nach Überschreitung der Schneekoppe, lässt sich die Tour auch schon in dem Grenzort Horni Mala Upa (Ober-Kleinaupa) beenden. Bei ausreichend Schnee kann man jedoch dem Grenzkamm noch für weitere 18 km, Richtung Südosten, bis hinunter nach Zacler (Schatzlar) folgen.

Die ganze Tour ist im Detail auf alpenvereinaktiv.com beschrieben:

Alternativ kann man den höchsten und interessantesten Abschnitt des Riesengebirgskamms auch in eindrucksvollen Tagestouren erleben. Idealer Ausgangspunkt ist dafür das beliebte Wintersportzentrum Spindlermühle (Spindleruv Mlyn) mit seinen zahlreichen Hotels und Skiliften. Aus dem Ort fährt stündlich ein Linienbus hoch zum Spindlerpass. Von dort Richtung Westen empfehle ich eine 19 km lange Tour über das Hohe Rad mit anschließender flacher Abfahrt nach Spindlermühle. Vom Spindlerpass in Richtung Osten dagegen, bietet sich eine Tour zur Schneekoppe an. Einschließlich Gipfelbesteigung und Abfahrt nach Spindlermühle ist diese dann allerdings knapp 30 km lang.  

Die beiden Touren mit Stützpunkt Spindlermühle sind hier auf alpenvereinaktiv.com beschrieben:

Impressionen:

Außerdem bietet der Reiseveranstalter KUNATH-REISEN schon seit einigen Jahren eine schöne Backcountry-Skitour quer durchs Riesengebirge an:

2 Kommentare zu „RIESENGEBIRGE – Skiwandern wo der Winter zu Hause ist“

  1. Hallo Roger,
    endlich! Ich dachte schon mein Frau und Ich sind absolute Exoten beim Backcountry-Skifahren.
    Seit einigen Jahren bin auch ich mit meiner Frau auf den Backcountry-Skiern im Offtrack unterwegs.
    Vom Langlauf/Skating kommend, hatten wir uns in der Langlaufski-Boom-Zeit 2019/2020 entschlossen, von den überfüllten Loipen-und Skating-Bahnen zu trennen. Seit vielen Jahren schwirrte mir im Kopf herum, wieder mit Backcountry-Skier durch die verschneiten Weiten unserer Mittel- und höheren Gebirge zu ziehen.
    Da wir im Frankenwald/Fichtelgebirge beheimatet sind, möchten wir es nicht versäumen auch das Fichtelgebirge zu empfehlen. Hier warten eine Vielzahl von abwechslungsreichen Tour-Möglichkeiten auf den Skiwanderer. Die Infrastruktur ist hervorragend Hotel, Camping und Einkehrmöglichkeiten sind schnell erreicht
    ES lohnt ein Besuch und vielleicht auch ein Bericht auf deiner Seite in jedem Fall.
    Viele Grüße und auf einen weiteren regen Austausch für diese Sportart.
    Tom Beez

    1. Tom, vielen Dankf für den Tipp! Das Fichtelgebirge werde ich mir mal ansehen.
      Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim Skiwandern.
      Roger

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